Apple bezahlt durch Kinder verursachte In-App Käufe zurück

By | 25. Juni 2013
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Gerade in Kinderapps hat die für die Entwickler sonst so gewinnbringende Zusatzeinnahmequelle, die sog. In-App Käufe einfach nichts zu suchen. Leider halten sich nicht alle Entwickler daran sondern versuchen sogar im Gegenteil die Unwissenheit der noch jungen Kundschaft gezielt für das Unternehmen gewinnbringend auszunutzen. Immer wieder hört man, dass kleine Kinder die sich mit dem iPhone oder iPad der Eltern beschäftigen dürfen, in nicht seltenen Fällen diverse und teilweise richtig teure In-App Käufe, meist unwissentlich getätigt haben. Als negativ Beispiel kursierte lange Zeit eine Schlumpfapp durch die Medien wo sich Kinder mit nur einem Klick Schlumpfbeeren für über 80 EUR kaufen konnten. Bemerkten die Eltern den Einkauf, war es in der Regel auch schon zu spät, denn einmal getätigte In-App Käufe sind nicht widerrufbar.

 

Genau gegen diesen Zustand haben mehrere geschädigte Eltern in den USA eine entsprechende Sammelklage gegen Apple eingereicht. Obwohl sich Apple nach wie vor nicht verantwortlich fühlt, hat das Unternehmen aus Cupertino sich kulant gezeigt und erstattet den geschädigten Eltern das komplette Geld, der durch die Kinder verursachten In-App Käufe, wieder zurück. Beläuft sich der Schaden auf unter 30 $ erhalten die Eltern als kleine Entschädigung einen 5 $ iTunes-Gutschein, ist der Schaden größer erhalten die Eltern lt. Angaben von Apple den kompletten Betrag zurück.

 

Mittlerweile hat Apple gerade im Hinblick auf den App Store schon für eine gewisse Sicherheit gesorgt. In den Einstellungen der Geräte kann eingestellt werden, dass das iTunes Passwort vor jedem gültigen Kauf erneut eingegeben werden muss, ebenso lassen sich in den Einstellungen die für Kinder so gefährlichen In-App Käufe auch komplett deaktivieren, was wie die Erfahrung zeigt, wohl die beste und sinnvollste Variante ist, wenn Kinder mit den Apple Geräten der Eltern spielen dürfen. Wie man das iPhone und iPad kindersicherer machen kann erfahrt mit ein paar Klick im folgenden Artikel: iPhone und iPad für Kinderhände sicherer machen!

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